Hands in der Höhle

Hands ·  · 02.12.2012 ·  ,

Wieder einmal fand sich eine kleine Gruppe unserer Hands abseits des Georgsgrund zu einer Unternehmung. Eine Höhle im Hagengebirge war das Ziel der nostalgischen Fahrt.

Schon der Aufstieg zur Höhle war geprägt von abenteuerlichen Versteckspielen vor monstergroßen LKWs auf verbotenen Wegen. Nach kurzer Adjustierung in unsere professionelle Expeditionskleidung begann die Befahrung. Zurückversetzt in Kindheitserinnerungen von Ausflügen in diverse Höhlen drangen wir immer weiter in die Höhle vor. Endlich am Ende der möglichen Befahrung angelangt, mussten wir zu unserer Überraschung feststellen, dass das abschließende Gitter fehlt und uns der Weg in neue Tiefen offen stand. Immer tiefer drangen wir in das unbekannte Terrain vor. Bis zu jener Stelle, wo ein kleiner Tannenzweig an den tragischen Tod zweier Höhlentaucher in den 1970er Jahren erinnert. Nach einigen Recherchen ist mir nun klar: Dort wo sich ansonsten ein großer Höhlensee auf tut blieb uns der Weg frei für eine noch tiefergehende Expedition; die Höhle war völlig ausgetrocknet. So konnten wir ohne weitere Spezialausrüstung durch den sogenannten Siphon klettern und zum wahrscheinlichen Ende der Höhle gelangen. Unvorstellbar wie sich durch die Engstelle von geradezu 30 cm, einige Meter unterhalb der normalerweise vorhandenen Wasseroberfläche, ansonsten die Taucher hindurchzwängen konnten.

Nach ebenso problemloser Rückkehr zum Eingang stiegen wir wieder ab ins Tal, vorbei an wunderschönen Reifenhalden. Nach Einkehr in der Hochreithalm bei St. Kolomann und dem illustren Zusammentreffen mit der dortigen Jägerschaft war unser schöner Ausflug zu Ende. Wieder einmal ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Schade nur, dass sich nicht allzu viele Hands unserem Unternehmen angeschlossen haben.

 

 

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