Sommerlager 2005

Piemont 18. - 26.06.

 

 
Samstag 18.06.
Salzburg, Landeck, St. Moritz, Mailand,
Turin, Viu, 728km
Am Freitag wurde bis in die Nacht
gepackt , Samstag Morgen geht es los.
Bei Innsbruck ergibt sich eine
Verzögerung aufgrund einiger noch zu
erledigender Formalitäten von Oli und
Hans, was Willi und Embi eine
gemütliche Kaffepause bei Landeck
einbringt, uns jedoch den Zeitplan
etwas durcheinander bringt. Die Strecke
durch die Schweiz ist bekannt, und auch
die meiste Zeit der Anreise durch
Italien verbringen wir auf gewohnten
Strassen. Nach Turin haben wir davon
jedoch genug und suchen uns einen neuen
Weg und einen noch nie besuchten
Schlafplatz im Bergdorf Viu.

Sonntag, 19.06.
Viu, Tomba di Matolda, Susa, Alpe
d`Arguel, Col de Finestre, Col de
Assieta, Col de Lauson, Sestriere, Col
de Bousson, Lag da Nero, Fínestre,
202km
Sonntag Morgen wartet gleich eine
schöne schmale Bergroute auf uns. Am
Grat des Lauson begegnet uns so mancher
interessante Verkehrsteilnehmer. Die
Parkwächter in ihren 4x4 behindern
jedoch unser zügiges Weiterkommen.
Nebel und Gewitter am Lago di Nero
machen das Finden des Weges vor uns zum
Suchspiel. Nächsten Tags wird das Wetter
aber permanent besser.

Montag, 20.06.
Finestre, Bardoneccia, Mte. Sommelier
bis rauf auf 2550m, Salbertrand, Mt.
Jafferau 2785m, Oulx, Madonna di
Catalovier, Finestre, 199km
Vormittags war der Mte. Sommelier unser
Ziel, um mal die 3000 Höhenmeter zu
überschreiten. Bei 2560m hindert uns
jedoch ein Schneefeld am weiterkommen.
Da der Schnee in einer Kehre liegt, ist
er so tief, und auch zu weich, dass auch
die Schneeketten nichts nützen. Den
Nachmittag am selben Massiv von anderer
Seite schaffen wir es am Jafferau bis
zur verfallenen Festung auf dem
Baumlosen trostlosen Gipfel.

Dienstag, 21.06.
Finestre, Briancon, Fort la Lausette,
Col d`Izozard, Col de Furfande 2660,
Guillestre, Eygliers, Route du Gaulent,
Eygliers, 181km
Wir wechseln von Italien nach
Frankreich. Ein Abstecher aufs Fort von
La Lausette und der Gipfelgrat des Col
de Furfande wechseln die Fahrt nach
Eyliers ab. Nach dem Zeltaufbau und
einem erfrischenden Bad geht’s noch
einmal Nachmittags in der Umgebung auf
die Route du Gaulent. Ein
Gipfelkreuzfoto ist unser Lohn. Dann
aber schnell zurück zum Zeltplatz da
ein Gewitter naht.

Mittwoch, 22.06.
Eygliers, Col de Vars, La Condamine,
Grand Parpaillon, Cime de la Bonette,
Uvernet, Col d´Allos, Colmars, St.
Andre´, 226km
Zum dritten Mal der Versuch, den
Parpaillon zu vollenden. Wieder müssen
Steine mit vereinten Kräften aus dem
Weg geschafft werden. Doch heuer
hindert uns kein Schneefeld auf der
Südstrecke. Und dann – der Tunnel ist
offen und bis auf einige Eisfelder
mitten im Tunnel problemlos befahrbar.
Nach dem Abstieg geht die Weiterfahrt
zum Col de Cayolle. Bergputzer
blockieren dort jedoch für mehrere
Stunden die Strasse. Also suchen wir
uns lieber eine andere Route statt dort
zu warten. So wechseln wir über das
Schigebiet von Col de Allos aus. Abends
in St. Andre lassen wir es uns in einem
Lokal am Stadtplatz gut gehen.

Donnerstag, 23.06.
St. Andre´, Clue de Vergons,
Castellone, Canjon du Verdon, Point
Sublime, St. Andre´, Angles, Allons,
St. Andre´, 150km
Der Grand Canon Europas zieht uns an.
Erst eine Rundfahrt über die imposante
Aussichtsstrecke mit einigen Punkten an
denen wir die Schlucht und die Tierwelt
beobachten können. Dann aber packen wir
die Rucksäcke für eine Wanderung in die
Schlucht. Natürlich wird die meiste
Zeit davon nicht am, sondern im Wasser
verbracht. Am Col de Iscle versuchen
Oli und Hans Nachmittags noch einige
uns unbekannte Wege zu erkunden.

Freitag, 24.06.
St Andre´, Col de toutes Autres,
Entreveux, la Rochette, la Penne,
Rigaud, S.Sauveur, Isola2000, Forani,
232km
Ein Tag voller Berge und Pässe erwartet
uns. Einige Hangrutschungen können wir
dank genügender Bodenfreiheit unserer
Fahrzeuge passieren. Vor
Fahrverbotsschildern halten wir jedoch,
wie es der Anstand verlangt. Als wir bei
Isola2000 Frankreich verlassen, begrüßt
uns „Bella Italia“ mit Wolkenbruch und
Hagel. Abends ziehen wir bei Forani mit
vereinten Kräften einen Traktor aus
einem Loch und ernten dafür zum Danke
eine Lokalrunde.

Samstag, 25.06.
Forani, Cueno, Fossano, Turin, Mailand,
Gera Larion, 456km
Wir verlassen die Berge, in denen wir
seit einigen Jahren immer wieder neue
Pfade finden durften. Richtung Turin
durchqueren wir die Region Piemont. Ein
Stadtbummel und eine anschließende
Shoppingtour (für die Souvenirs)
unterbrechen die Fahrt durchs
Flachland.

Sonntag, 26.06.
Gera Lario, St. Moritz, Landeck,
Salzburg, 440km
Zum letzten Mal wird das Material
ausgepackt und unter angenehmer Sonne
vollständig gereinigt, das Zelt geputzt
und getrocknet. Wer weiß schon, wie
zuhause das Wetter ist? Dann wird die
Rückreise angetreten, die uns zurück
nach Salzburg bringt und nach 2814
zurückgelegten Kilometern das Lager
beendet.