Tag 1 – 4. August
Am 1 Tag trafen wir uns früh um 8:30 am Bahnhof, voller Erwartungen und Spannung auf das bevorstehende Lager. Als dann nach kurzen Verzögerungen uns der Zug nach Wien brachte durften wir uns mit weiteren 2h Wartezeit auf den Flug begnügen. Nach einigen Leberkas Pepi und Billa besuchen ging es dann so richtig los. Der Flieger brachte uns ohne jegliche Problem angenehm an den Flughafen Sofia von dem aus wir dann mit dem Zug weiterreisen mussten. Nachdem wir uns ca 30min mit dem Ticket system rumgeschlaggen hatten stand allerdings schon die nächste Herausforderung vor uns. Da wir nun in einem Land waren welches Kyrilische Schriftzeichen nutzte war es etwas schwieriger die U-bahn Karte zu entschlüsseln. Nachdem unser Retter Güssi allerdings bereits in der Russischen Sprache bewandert war, haben wir schlussendlich aber auch diese Herausforderung hinter uns gebracht. Nach kurzer Zeit merkten wir aber, dass Sofia nicht unbedingt die schönste Stadt auf Erden ist und die Gebäude eher Baufällig und kaputt aussahen. Diese Erkenntnis hat sich schlussendlich bei unserem Hotel in welchem wir die erste Nacht verbrachten bewahrheitet, welches uns mit kaputten Wänden, nicht genormten Treppen und unebenen Böden überascht hatte. Um so wenig Zeit wie möglich in unserer vorübergehenden Unterkunft zu verbringen haben wir uns schließlich dazu entschieden uns in der Dönerbude nebenan was zu essen zu besorgen. Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten entschieden wir uns schlussendlich noch dazu den Tag in der sogennanten com.bar den Tag ausklingen zu lassen und auch Michis 31 Geburtstag nun ordentlich zu feiern.
Alex (RaRo)



















Tag 2 – 5. August
Am zweiten Tag haben Güssi, Michi und Elias unsere Mietautos abgeholt und zu unserem Hotel gebracht, wo wir uns dann um 10 Uhr getroffen haben. Dort haben wir uns dann auf die beiden Autos aufgeteilt und schon mal alles eingeladen. Wir sind dann ins Zentrum von Sofia gefahren, wo wir zwei Stunden Zeit hatten uns das Zentrum etwas anzuschauen und Mittag zu essen. Nachdem wir etwa 2 min zu spät zu unseren Autos zurück gekommen sind, hatten sie bereits Parkkrallen. 30 € mussten bezahlt werden, damit diese wieder abmontiert wurden. Nachdem wir einen kurzen Abstecher beim Decathlon gemacht haben, um Gas zu kaufen, haben wir Ida vom Flughafen abgeholt. Nach einer abenteuerlichen Fahrt über die 1005 sind wir in Rila angekommen. Hier haben wir gemeinsam in einem Restaurant abendgegessen. Danach haben ein paar von uns nach einem Schlafplatz gescoutet, der dann auch bald gefunden wurde. Zum Abschluss des Tages haben wir am Lagerfeuer vorgelesen und Lieder gesungen.
Caro (RaRo)




















Tag 3 – 6. August
Heute, am dritten Tag unseres Sommerlagers, sind wir in Rila auf einem kleinen Schlafplatz aufgewacht. Nachdem ein paar Leute noch schnell die Autos gewechselt haben, ging es für uns weiter zu einem Kloster. Einige von uns sind hineingegangen und haben sich die Anlage genauer angeschaut. Anschließend wollten wir eigentlich etwas zum Mittagessen finden – was sich allerdings als gar nicht so einfach herausgestellt hat, da es in der Gegend Stromprobleme gab. Stattdessen haben wir kurzerhand ein Dronenvideo gedreht, bevor wir unsere Fahrt in Richtung Plovdiv fortgesetzt haben. Dort haben sich ein paar von uns auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht, und tatsächlich auch einen schönen gefunden wärend die anderen auf einem verlassenen Parkplatz Abendessen gekocht haben. Später haben wir ein Feuer entfacht und den Tag gemütlich mit Liedern und guter Stimmung ausklingen lassen.
Laura (RaRo)






















Tag 4 – 7. August
Von der Sonne geweckt, haben wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg nach Plovdiv gemacht. Dort angekommen, teilten wir uns in kleinere Grüppchen auf, um die Altstadt sowie das Künstlerviertel zu erkunden, essen zu gehen oder ein wenig zu shoppen. Nach gut sechs Stunden in Plovdiv machten wir uns auf den Weg nach Nessebar ans Meer. Dort angekommen, suchten wir einen Schlafplatz und entschieden uns für einen Wildcampingplatz direkt an der Küste mit Blick auf die Altstadt. Anschließend ließen wir den Abend in einem Hotelrestaurant ausklingen.
Manu (RaRo)



































Tag 5 – 8. August
Am Donnerstag began unser Tag wie immer mit frühstücken und zusammenpacken. Danach machten wir uns auf zum Strand, auf der Suche nach Abkühlung und vielleicht einer Dusche. Doch kurz nachdem wir im Wasser angekommen waren, bemerkten wir zwei Mädchen in Seenot. Nach etwas Verwirrung auf Seiten der Bademeister halfen wir unter der Anleitung von Laura die beiden mit einem Seil wieder ans Ufer zu ziehen. Nach all dieser Aufregung machten wir uns auf zur Strandbar, wo wir blieben bis zu einem gemeinsamen Mittagessen. Danach hatten wir noch etwas Zeit bevor wir schließlich zum Abendessen auf die Halbinsel Nessebar fuhren. Nach einer Komplikation mit dem Ausparken auf dem überfüllten Parkplatz kehrten wir auch wieder zu unserem vorherigen, etwas windigen Schlafplatz am Strand zurück.
Nicola (RaRo)













Tag 6 – 9. August
Am 9. August machten wir uns auf den Weg in den Aquapark Nessebar. Nachdem wir unsere Snacks erfolgreich durch die Kontrolle geschmuggelt und Liegen reserviert hatten, starteten wir den Badetag gemütlich im Lazy River. Zwischen entspannten Schwimmrunden suchten wir immer wieder den Adrenalinkick auf den Rutschen. Nach einer Weile hatten die meisten bereits einen Sonnenbrand, daher musste einmal gründlich eingecremt werden. Der Hunger meldete sich ebenfalls und so steuerten wir den Essensbereich an. Nach einer kurzen Verschnaufpause bei unseren Liegen begann an der Wasserbar die Happy Hour. Zum Abschluss folgte das Highlight des Tages: die Duschen, auf die alle schon sehnsüchtig gewartet hatten. Um danach noch zu unserem Schlafplatz zu gelangen, begaben wir uns über eine abenteuerliche Straße ans Meer, in der Nähe von Varna.
Jakob (RaRo)

















Tag 7 – 10. August
Der Tag begann gemütlich: Elias kam von seiner Rover Wache zurück und erzählte uns von seiner Nacht zwischen vielen Straßenhunden. Zum Glück hatte er seine Hängematte hoch genug in den Baum gehängt! Nach einem entspannten Frühstück haben wir den schönen Schlafplatz in Pasha Dere (Паша дере) noch einmal richtig genossen, mit quatschen, Ausruhen und einige machten auch einen kurzen Spaziergang ans Meer. Gegen Mittag hieß es dann Sachen packen: auf nach Warna (варна)! Die Fahrt führte uns wieder über die „super gepflegte“ Straße, die wir schon vom Vortag kannten. Unterwegs versuchten wir ein paar Drohnenvideos von unseren Autos aufzunehmen, war gar nicht so einfach, da so viele Bäume die Sicht versperrten. In Warna angekommen, zog es uns alle gemeinsam direkt zum Mittagessen, zu einem Italiener. Wir freuten uns, endlich einen Raum mit Klimaanlage! Bei leckerem Essen haben wir viel gelacht, gequatscht und uns vor allem über die Toiletten gefreut. Nur die Gäste nach uns… naja, die waren sicherlich weniger begeistert. Danach hatten wir noch reichlich Zeit, die Stadt zu erkunden. Sandra, Nicola, Paul und ich machten uns auf den Weg in einen Freizeitpark. Die Fahrgeschäfte sahen verlockend aus. Mit einer Achterbahn trauten wir uns dann sogar zu fahren, obwohl uns immer im Hinterkopf schwebte: „Die haben hier in Bulgarien ja keinen TÜV“, das machte die Fahrt noch aufregender! Nach dem kurzen Nervenkitzel ging es dann auch bald wieder zurück zum Treffpunkt mit den anderen. Am Weg zurück spazierten wir noch durch die Stadt, die war auch sehr sehenswert. Dann ging es auch schon gemeinsam zurück zu unserem Schlafplatz nach Pasha Dere (Паша дере). Dort verbrachten wir eine zweite Nacht. Am Abend ließen wir den Tag entspannt ausklingen, manche am Lagerfeuer, andere beim gemütlichen zusammensitzen und Kochen. So ging der Tag vorüber, ein Tag voller kleiner Abenteuer, Gelächter und schöner Momente, genau so, wie man es sich einen SoLa Tag wünscht.
Selina (RaRo)

















Tag 8 – 11.August
Am Tag 8 sind wir früher mit dem Auto losgefahren, um auf einem Schrottplatz eine neue Lampe fürs Auto zu suchen, und danach nach Warna. Dort tranken wir Kaffee, holten Vici vom Flughafen ab und schauten mit dem anderen Auto die Altstadt an. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zum Stausee bei Sliwen, wo wir den Abend mit einem Lagerfeuer und Übernachtung ausklingen ließen.
Berni (RaRo)











Tag 9 – 12.August
Nach einer wunderbaren Nacht unter dem Sternenhimmel wurden wir am Morgen durch einen Hirten geweckt, der mit seinen beiden Hunden seine Schafe über die Wiese trieb. Zum Glück machte er einige Meter vor uns Halt und wir wurden kein Schaffutter. Wir packten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg in die Altstadt von Kazanlak (Казанлък). Wir teilten uns auf, um in Kleingruppen die Altstadt zu erkunden. Das wichtigste zuerst: ein Café mit Toilette zu finden. Am frühen Nachmittag versammelten wir uns wieder bei den Autos und machten uns auf zu unserem heutigen Hauptziel; dem Busludscha Denkmal. Das Denkmal der Bulgarischen Kommunistischen Partei wurde 1981 auf dem Berg Chadschi Dimitar erbaut. Umgangssprachlich wird dieser Berg Busludscha genannt, daher der Name. Genutzt wurde das UFO ähnliche Gebäude mit dem 70m hohen Turm knapp ein Jahrzehnt lang für Kongresse, danach wurde es lange Zeit dem Verfall überlassen. Seit einigen Jahren ist dieser Ort eine Touristenattraktion und wird gewartet, allerdings darf man die Gebäude nicht betreten. Es war ein beeindruckendes Stück Architektur und der Ausblick war wunderschön. Es waren sogar freilaufende Pferde unterwegs. Wir machten uns auf die Suche nach einem Schlafplatz für die Nacht und wurden bei einer Wiese fündig, mit perfektem Ausblick auf das Denkmal. Diese besondere Location bot uns den perfekten Rahmen für eine feierliche Verleihung. Im Fackelschein erhielt unser Quereinsteiger Alex sein Halstuch. Sandra und Ida bekamen für ihren Einsatz das Engagement Abzeichen verliehen. Als Überraschung wurde spontan auch Laura das Engagement Abzeichen überreicht, die es sich durch die Lebensrettungsaktion am Strand von Nessebar eindeutig verdient hat. Elias legte erneut sein Pfadfinderversprechen ab und hat im Zuge des Sommerlagers auch die Wache absolviert. Außerdem bekam er noch den RaRo Maxglaner verliehen. Im Anschluss ließen wir den Abend gemeinsam am Lagerfeuer mit einigen Runden Werwolf (mit meinem neuen Lieblingscharakter, dem Bademeister) ausklingen.
Sandra (RaRo)






































Tag 10 – 13. August
Am Mittwoch wachten wir auf mit Aussicht auf das „busludscha“ Denkmal. Ein 70m hohes sowjetischen Betongebäude. Welches mittlerweile nur noch eine Erinnerung an eine alte Zeit ist. Wir packten alles zusammen und machten uns auf den weg in die nächst gelegene Kleinstadt um ein paar unserer Mitreisenden zum Bahnhof zu bringen. Da diese schon früher heim flogen. Danach gingen wir zu einem kleinen Restaurant um Mittag zu essen. Daraufhin fuhren wir eine weile um uns die Devetaki Höhle anzuschauen. Eine uralte höhle die sich mehrere Kilometer eine den Berg zieht und riesige Löcher in der Höhlendecke hatte, was die höhle wie einen riesigen Totenkopf aussehen lies. Es war ziemlich heiß an diesem Tag, deswegen machten wir uns auf den weg zu einem See der ungefähr 1 Stunde entfernt war. Leider konnte man in diesem See nicht wirklich baden wegen dem ganzen Schlamm am Ufer. Doch dieser Platz eignete sich gut zum schlafen, also parkten wir die Autos am Ufer des Sees und machten es uns bequem.
Dani (RaRo)





Tag 12 – 15. August
Am 15.8. sind wir früh von unserem Lagerplatz aufgebrochen um die Busse zu putzen und zu betanken. Einige vo uns blieben währenddessen in einem Park der sich in der nähe des von uns zuvor gebuchten AirBnB’s befand um dort auf die aufgeladenen Rucksäcke aufzupassen. Nach dem Abgeben der Busse gingen die meisten etwas essen. Circa um 15 konnten wir in unser AirBnB. Im restlichen Verlauf des Tages beschäftigen sich alle selber. Am Abend ging die ganze Gruppe gemeinsam Mexikanisch essen und ein paar darauf hin in ein paar Bars.
Flo (RaRo)



Tag 13 – 16. August
Nach einer für ein paar Leute relativ wilden Nacht machten wir uns in der Früh noch in ein Kaffee auf. Um 13:00 Uhr trafen wir uns bei der Metro in Sofia am Nationalen Kulturpalast, um gleich Richtung Flughafen aufzubrechen. Am Flughafen angekommen, mit noch viel Reservezeit, packten einige noch ihre Rucksäcke um und aßen noch etwas zu österreichischen Preisen. Nach dem doch recht kurzen Flug in Wien angekommen, machten wir dort schon den Schlusskreis, weil sich jemand dort schon verabschiedete. Wir machten uns dann mit dem Railjet zurück auf den Weg nach Salzburg. Während der Zugfahrt wurden auch noch ein paar legendäre Partien Karten gespielt.
Elias (RaRo)











