Am Tag unserer Überstellung zu den Raro trafen wir uns als Neuankömmlinge wie an vielen Freitagen zuvor am Grund. Dort warteten bereits zwei freundliche Raro auf uns, die kaum Zeit verschwendeten, uns in ihren Autos zu einem kleinen Parkplatz zu bringen. Dort wurden uns mit Kabelbinder die Hände verbunden, und um unsere Sicht einzuschränken bekamen wir eine Kartoffelsack über den Kopf. Nach einer ungemütlichen Fahrt landeten wir schließlich bei einem deutlich größeren Parkplatz, an dem wir in einen Container gebracht wurden, wo uns temporär die Kartoffelsäcke abgenommen wurden. Wir konnten nur zuschauen, wie unsere Handys in einer Box eingesperrt wurden. Und weil ein Schloss zu einfach gewesen wäre, mussten wir so ganze sechs Schlösser aufbekommen, sowohl Zahlen-, als auch Schlüsselschlösser. Aber bevor wir eine Chance bekamen uns das ganze genauer anzuschauen, wurden uns die Kartoffelsäcke erneut übergestülpt, und wir wurden in ein altes, sehr verfallenes Altersheim gebracht. So wurde es für die nächsten Stunden zu unserer Aufgabe, das Gebäude nach Spuren zu dursuchen und Rätsel zu knacken um die Handys zurückzubekommen. Dafür durften wir ausschließlich Rotlichtlampen und eine UV Lampe benutzen, die uns zur Verfügung gestellt wurde. Aber in der Dunkelheiten begegneten uns auch einige Gestalten, sowohl bekannte, als auch unbekannte, die uns die Sache kaum leichter und uns bei jeder Gelegenheit Angst machten. Natürlich verliefen wir uns auch ziemlich oft, und landeten einmal sogar auf dem Dachboden. Im Endeffekt schafften wir es immer wieder, das ein oder andere Schloss zu knacken, wenn auch manchmal durch Zufall, aber benötigten dennoch ein wenig Hilfe, um es aus dem Gebäude zu schaffen, und die Kiste aufzumachen. Noch am Parkplatz beendeten wir die Heimstunde, und dürfen uns so stolz RaRo nennen.
-Dominik (RaRo)


































