Winterlager 2025 – Der Wolpertinger ist los

Über das erste Februarwochenende in diesem Jahr ging es für uns GuSp nach Koppl. Genauer gesagt in die Spechtenschmiede der österreichischen Naturschutzjugend, in die wir uns für das Lager eingemietet hatten. Die Spechtenschmiede ist eine kleine Hütte im Wald und rundherum gibt es genug Platz für Abenteuer, also ein guter Platz, um ein aufregendes und gleichzeitig besinnliches Lager abzuhalten.

Das Ganze fing in etwa so an: Nachdem wir mit dem Bus vom Salzburger Hauptbahnhof nach Koppl gefahren waren und rund eine dreiviertel Stunde spaziert waren, kamen wir bei der Spechtenschmiede an. Sofort wurden wild die Rucksäcke abgesetzt, übereinandergeworfen und zerlegt, bis Atti von einem merkwürdigen Fund berichtete, den er am Weg hierher gemacht hatte. Gespannt lauschten die Guides und Späher seiner Geschichte zu und als er schließlich fertig erzählt hatte, beschlossen sie, sich selbst auf die Suche zu machen. Nur wenig entfernt fanden sie es, ein Nest wie das eines Vogels. Es war nur viel viel größer und gefährlich nahe am Boden gebaut. Und in diesem Nest lagen zwei wundersame Eier. Ein Ei konnte gleich, als Scherz der Leiter identifiziert werden – welches Tier würde, denn bitte ein Straußenei voller Gummibärli legen – aber das andere Ei, das war doch irgendwie seltsam. So war es doch viel größer als ein normales Hühnerei und grün schillernd noch dazu. Was mochte das nur für ein Ei sein? Wenn man den Leitern doch nur geglaubt hätte, hätte man bereits gewusst, dass es sich nur um ein Wolpertinger Ei handeln konnte. Aber das wäre wohl zu einfach gewesen.

Mit dem Fund machte man sich auf in die Unterkunft, in der die Patrulle Wölfe bereits einen neuen Fund machten, der für neuerliche Aufregung sorgte. Ein altes Tagebuch des verstorbenen Schmieds gab Auskunft über die Schmiede und einen verfluchten Wolpertinger, der hier seinen Unfug trieb. Jetzt hatte man genug Beweise, um den Leitern glauben zu schenken und es wurde überlegt, wie man mit dem Wolpertinger verbleiben solle. Da es aber bereits spät war beschloss man erst eine Nacht darüber zu schlafen. Der Schreck am nächsten Morgen war groß, als plötzlich alle Schuhe verlegt waren und Tobsi mit einem großen Schnurbart im Gesicht aus seinem Zimmer kam. Solche Streiche waren typisch für den Wolpertinger.

Jetzt war es wirklich genug und man wollte den verfluchten Wolpertinger fangen und ihn so von seinem Fluch befreien. Dazu übten die GuSp, wie man Fallen baut und stellten 15 Fallen am gesamten Gelände auf. Und um sich vor weiteren Streichen zu schützen wurde das schießen mit der Schleuder geübt. Für wen die Kälte und die große Aufregung draußen nichts war, gab es im Haus das Angebot Halstuchanhänger zu basteln, Paracord zu knüpfen und Erprobungen abzulegen. Am Ende des Tags wurde es dann noch einmal besinnlich. Am Lagerfeuer wurden alte Sagen vorgelesen und um vor bösen Geistern sicher zu sein, räucherte man das Umfeld aus. Aber plötzlich war etwas passiert, der Wolpertinger war uns in die Falle gegangen. Wir konnten ihn leider nicht sehen, da er sich sofort in Luft auflöste. Lediglich ein Fuß und ein Flügel hinterließ er uns. Mit einer – von vielen Kasnockn-Pupsen begleiteten – Runde Schneewittchen am Lagerfeuer wurde der Abend dann doch noch ruhig beendet.

Am nächsten Morgen gab es – da man keinen neuen Wolpertinger schlüpfen lassen wollte – noch eine köstliche Wolpertinger-Eierspeiß. Gut gestärkt wurde alles in pfadfinderischer Manier geputzt, bevor man sich auf den Rückweg machte und das Lager mit einem dreifachen GUT! PFAD! abschloss.

– Tobsi

Das Winterlager ging von 31.0.- zum 02.02. Die Anreise war echt anstrengend aber zum Glück war es noch hell. Als wir bei der Spechtenschmiede ankamen, brachten wir die Rucksäcke schnell zur Seite und gingen sofort Schilder von Wolpertingern suchen. Wir haben einige Warnschilder entdeckt. Dann fanden wir sogar ein Nest mit einem Großen und eine kleineres grünes gab. Danach gingen wir in die Hütte und suchten uns alle ein Zimmer aus. Wir schliefen ganz oben am Dachboden. Später gingen wir hinab, wo wir etwas aßen. Jedoch erzählte uns Isa davor noch, was in dem schwarzen Tagebuch stand, das sie fand. Und zwar stand drinnen das die Wolpertinger früher nett waren aber dann sie die böse Hexe vom Untersberg verfluchte.

Wir haben oben Werwolf und Kiss Merry Kill gespielt. Um 23 Uhr mussten wir schlafen. Am nächsten Morgen konnten wir fallen für die Wolpertinger bauen, ablegen in Holzeier etwas hinein brennen und Paracord knüpfen. Außerdem konnten wir auch ablegen. Am Nachmittag haben wir Tobsis Brief gelesen und ihn entziffert. Das gleiche machten wir auch noch am Nachmittag nur das wir da statt Fallen bauen mit David Schlingen Kartoffeln auf den gefrorenen See werfen, wo zuvor Bene und Oliver einbrachen. Gegen Abend gingen wir zur Feuer stelle und haben 3 Geschichten vom Untersberg gelesen, wobei eine ich lesen musste. Danach gingen wir die Fallen überprüfen und tatsächlich war in der Lebendfalle etwas. Ein Flügel ein Hühnerbein und eine Hasenpfote. Ein Hinterbeine haben wir davor schon bereits gefunden. Die Mädchen haben einen Hasen gefunden der Tod war. Einige gingen danach noch zur Feuerstelle und haben Schneewittchen gespielt. Dan spielten wir wieder Werwolf und gingen schlafen. Am nächsten Tag heben wir alles aufgeräumt und noch Räuber und Gendarm gespielt. Dann machten wir und schon wieder auf den Rückweg.

-Magda