WiWö Herbstlager

Mit 31 Wichtel und Wölflingen starteten wir ins erste Lager des Jahres. Unser Ziel war das Haus Tarzi bei Strobl am schönen Wolfgangsee und schön sollte auch das Lager werden. Eh klar. Was wir allerdings bald feststellten: zwei Tage mit nur einer Übernachtung sind a bissl kurz. Trotzdem wollten wir nichts auslassen!

Nach einer Stärkung gleich nach der Ankunft beschäftigten wir uns erstmal mit uns selbst bzw. mit unserem WiWö-Berg. Schließlich wollen ja alle möglichst bis an die Spitze, da kann man nicht früh genug anfangen, sich auf den Weg zu machen. All die neuen und überstellten Kinder machten sich also bereits auf den Weg zum Halstuch. Danach waren Neugier und Forscherdrang von allen gefragt: Was tut sich in der Natur im Herbst? Welche Pflanzen gibt es? Warum verfärben sie sich? Was machen die Tiere in dieser Jahreszeit? Wie verändert sich das Wetter? Warum gibt es viele, die im Herbst noch Urlaub machen und was hat es da jetzt eigentlich mit den Herbstferien auf sich? Eine  herbstliche Wanderung sollte uns die Antworten bringen. Rund um den Gasthof Kleefeld auf der anderen Seite unseres Bergrückens fanden wir nicht nur Touristen und Wanderer, die uns auch schon erste Antworten lieferten, sondern vor allem auch viele heimische Tiere, die man so nah nur selten zu Gesicht bekommt. Auch an Pflanzen mangelte es natürlich nicht und so konnten wir nach der Rückkehr unsere Beobachtungen zu Papier bringen und daraus tolle Beiträge für die Glocke erstellen.

Nach dem leckeren Abendessen ging es mit dem Abendprogramm weiter: am Lagerfeuer gab’s Maroni und Tee und den berüchtigten Totemtanz…da kam keiner aus. Zurück im Haus konnten sich die besten Schauspieler und Schauspielerinnen mit Einlagen im Showprogramm Applaus verdienen, bis es irgendwann doch hieß: “Zähneputzen und ab in die Heia!” Nicht fehlen durfte die Gute-Nacht-Geschichte – diesmal nicht gruselig, sondern (fast *g*) romantisch.

Die erste Morgenstund (hat ja bekanntlich Gold im Mund) hatten wieder einmal die Kinder für sich erobert, die wenigen Langschläfer waren nach dem Frühstück aber auch wieder putzmunter. Leider mussten wir schon zusammenpacken, hatten wir doch noch eine kleine Reise vor uns. Ein paar Spielchen und eine kurze Stärkung am Lagerfeuer war aber noch drinnen, bevor wir uns vollgepackt in Richtung Bootsanlegestelle nach Strobl machten. Die MS Austria beförderte uns über den ganzen Wolfgangsee nach St. Gilgen. Als kleine Besonderheit wollten wir am Schiff die Halstuchverleihung durchführen, Adrian und Laurence legten ihr Versprechen ab und sind ab jetzt richtige Pfadfinder. Herzliche Gratulation! Die Aussicht vom Boot genossen wir dann lieber wieder drinnen, der herbstliche Fahrtwind blies uns nämlich ganz schön um die Ohren. In St. Gilgen mussten sich dann die Rudeln beweisen: Die Ortserkundung hatte es in sich, mit professioneller Hilfe konnten aber auch die schwierigsten Fragen gelöst werden. Am meisten Punkte erzielte (schon wieder) Rudel Grün!  Eine kurze Möglichkeit zum Austoben bot außerdem noch der Spielplatz, zum Energie tanken unser selbst gebauter Jausenstand. Und dann…war’s auch schon wieder vorbei. Auf zum Bus, hinein und ruck, zuck nach Salzburg zu den Eltern und einer Woche Herbstferien.