Das Sommerlager führte uns dieses Jahr in die Steiermark nach Langenwang, direkt an die Mürz.
Die lange und von Umsteigen geprägte Zugfahrt verlief so weit friedlich, und es wurde sich bereits auf die Lagerwoche eingestellt … und geschlafen.
Endlich an unserem Lagerplatz angekommen erklärten Atti und Maxi zuerst ein paar Regeln, dann wurden die Zelte aufgebaut, zum Glück nicht wie letztes Jahr im Regen, sondern bei gutem Wetter. Zusätzlich wurden mit vereinten Kräften die Zelte 17293815-mal abgespannt … aber nicht zum letzten Mal in dieser Woche!
Bei dem schönen Wetter konnte man sogar noch in die Mürz springen, was begeistert genutzt wurde. Ob der schwarze Schlamm von dort sich als Heilpackung eignet, wurde skeptisch betrachtet. Das Gulasch zum Abendessen schmeckte vor allem nach der langen Anreise allen gut, und obwohl es in den beiden Zelten noch lange nicht wirklich still wurde, irgendwann schliefen alle zum ersten Mal an diesem Sommerlager ein.
In den nächsten Tagen wurde unter anderem die Koch- und Essstelle errichtet, die Kirche besucht, (un)freiwillig baden gegangen und Trutboot (zit.Lisa) gefahren, Werwolf gespielt und Hängematten auf- und wieder abgehängt.
Der Hike startete aufgrund Komplikationen am Bahnhof in Mürzzuschlag sehr verspätet, fand sein Ende allerdings wie geplant im Schwimmbad in Kapfenberg. Dort wurde sowohl der Innen- wie Außenbereich sofort von uns in Beschlag genommen. Einen ausführlicheren Bericht liefert hier Dominik von den GuSp:
Um ca 7:00 Uhr wurden wir geweckt. Nach einem “laufenden” Frühstück war es Zeit zum Rucksack packen. Nachdem die Patrullen eingeteilt, das Essen ausgeteilt und die Handys der Patrullenmitglieder in einen Sack “gesperrt” wurden, wurden wir mit einigen organisatorischen Schwierigkeiten per Bus/Zug zu den jeweiligen Startpunkten gefahren. Das Ziel: Schwimmbad Kapfenberg. Nach einer 4-stündigen Wanderung traf schließlich auch die letzte (meine) Patrulle ein. Nach 2-3 vergnüglichen Stunden im Schwimmbad war es leider wieder Zeit für die Heimfahrt. Zurück im Lager aßen wir zu Abend. Beendet wurde der Tag mit einer gemütlichen Plauderei am Lagerfeuer.
Am Tag darauf wurde Kapfenberg erneut angepeilt, diesmal allerdings direkt, mit weniger Komplikationen und per Zug, denn eine Stadtrallye stand auf dem Plan. Die 13 Fragen und das Tauschspiel wurden mehr oder weniger gut erledigt, alle Straßenmusiker wurden gefunden und bei dem schönen Wetter war die Motivation gleich mehr am Start!
Zudem wurde ein Ausflug auf der Mürz mit Kajaks, Kanus und dem Trutboot gemacht. Die Kenterquote liegt bei 1 Kanu und 3 Einsitzern – diese Leiter … Danach wurde noch viel gebadet und die Sonne genossen.
Wie immer fand sich eine motivierte Gruppe für die Teamwork Herausforderung, die uns an einem Abend verließ und am nächsten Tag zum Mittagessen mit viel Hey Zwerge, dem zur Verfügung gestellten Stangenholz und viel Verspätung wieder zu uns zurückkehrten.
An diesem Abend gab es zudem ein großes Feuer und eine Toto-Show, bei der die GuSp sich gegenseitig gut einschätzen mussten. Wasser trinken und des Königs Kutsche waren nur zwei der vielen Wettbewerbe, und das Wasserflaschen stemmen musste sogar wiederholt werden.
Am letzten Abend fand, nach allerhand stressigem Ablegen, natürlich auch die viel ersehnte Verleihung statt. Der Weg war zwar lang, die Aussicht auf dem Hügel/Berg/Erhebung machte das allerdings wett. Im Schein der Fackeln wurden Halstücher, Schwerpunktabzeichen und Maxglaner verliehen (Gratulation Lisa!). Nach den abschließenden Rufen, deren Lautstärke fast schon die Bäume und einige GuSp erzittern ließ, ging eine Gruppe weiter zur Ruine, einige machten sich schon müde auf den Rückweg.
Am Lagerplatz wurde sich dann gleich hingelegt, unter die Plane der Essstelle, auf dass wir vor dem drohenden Regen geschützt seien. Das funktionierte auch gut, tatsächlich erwischte uns das Wetter erst am letzten Tag zu den Aufräumarbeiten. Begleitet von motivierenden musikalischen Klängen machten wir uns zum Abmarsch bereit, und kaum, dass wir den Lagerplatz für eine niederösterreichische Gruppe freigegeben hatten, setzte der Regen endgültig ein. Quasi – nach uns die Sintflut.
Danke Langenwang und Gut Pfad!
Andrea (Leiterin) und Dominik (Späher)




















































































































































































































