Unfall und Stau in der Flughafengegend ließen unseren Heimstundenbeginn etwas verzögern. Eh genau ideal, konnten wir doch die Zeit zum Schneemannbauen nutzen. Wir waren wieder einmal im Goiser Moor unterwegs, und das bei wunderbar frühlingshaftem Wetter. Nachdem wir uns im Schneematsch ausgetobt hatten, ging es aber richtig los: wir wollten einen der letzten Moor-Urbewohner besuchen, der hier zurückgezogen in der Natur lebte. Etwas schüchtern und verängstigt wirke er, kein Wunder, hatten ihm doch 5 unbekannte Männer sein Refugium zerstört. So war es schnell unsere Aufgabe ihm beim Wiederaufbau seiner Waldhütte zu helfen. Wir fanden außerdem seine Reservekleidung im Wald, konnten ihm Essen organisieren, einen Tee aus geschmolzenem Schnee zubereiten und zu guter letzt konnten wir am Lagerfeuer die Sonne beschwören. So tauchte zum Schluss tatsächlich auch seine verschollen geglaubte Moor-Frau wieder auf. Ein schönes Abenteuer!


































