Das erste Winterlager seit längerer Zeit verschlug die RaRo auf die Fuchshütte bei Eben. Am Freitag nach den Weihnachtsferien brachen wir gemeinsam, vom Kirchplatz Maxglan aus, Richtung Pongau auf.
Eine Gruppe wanderte mit Sack und Pack den gewohnten Weg mit Schlitten zu Fuß auf die Hütte. Ein anderer Teil bahnte sich sogar mit dem Auto bei winterlichen Fahrverhältnissen den Weg über eine andere Route zur Hütte. Dies gelang allerdings nur mit dem Rückwärtsgang und bis zu einem gewissen Punkt. Ein kleiner Graben verdarb die Freude. So musste das Auto dort an sicherer Stelle zurückgelassen werden und die letzten Meter wurden zu Fuß zurückgelegt.
Als alle am Berg in der Stube angelangt waren, wurde eingeheizt und eine deftige Jause verspeist. Das Abendprogramm entwickelte sich ebenso lustig. Leider funktionierte der Radio nicht und prompt wollte Alex herausfinden was der Fehler sei.
Also wurde das Gerät auseinandergenommen und geprüft. Es wurde vermutet, dass der Kondensator defekt ist. Zur Belustigung aller RaRo wurde von Alex mit verschiedenen Gegenständen versucht ein Ersatzkondensator zu bauen was auch beinahe gelang. Ansonsten wurden Würfel- und Kartenspiele gespielt.
Am nächsten Morgen wurde gleich aus dem Schnee Wasser abgekocht, denn die Quelle gab nichts mehr her. Nach dem Frühstück machten sich einige auf in den Wald um Baumstämme zur Hütte zu schaffen. Es musste Holz zum Einheizen gemacht werden. Mit Elektrosäge und Hacken machten wir das Holz klein für den Ofen. Auch für die nächsten wurde ein Stapel Holz hinterlassen.
Zu Mittag gab es Hühnerflügel mit Kartoffeln um uns zu stärken. Danach wurde noch ein Wespennest im ersten Stock entfernt und weiter Holz geschnitten.
Anschließend machten wir uns auf um das Auto von Alex zu befreien, was unter großer Anstrengung auch gelang. Nun wollte es Alex wissen und probierte es auch noch die letzten Meter zur Hütte. Auch dieser Versuch landete abermals im Graben was bei allen anderen großes Gelächter auslöste. Die erneute Bergung musste auf den nächsten Tag verschoben werden.
Wir stärkten uns mit Kasnockn ehe wir rund um das Lagerfeuer mit Fahne eine Verleihung der Roverwache an Michi veranstalteten. Nach der feierlichen Übergabe saßen wir noch rund um das Feuer und unterhielten uns bis spät in die Nacht.
Am nächsten Morgen stärken wir uns noch einmal mit reichlich Frühstück samt Eierspeise ehe wir die Hütte reinigten und dicht machten. Das Auto mussten wir ja auch noch befreien was auch gelang. Dann ging es den Berg hinunter mit einer Schlittenfahrt. Wir beendeten das Lager mit einem Schlusskreis im Tal.







































































