CaEx SoLa ’17 – Holland

CaEx SoLa `17 – Holland

Unser heuriges CaEx-SoLa begann am Freitagabend in Freilassing, wo wir uns alle voller Vorfreude begrüßten. Das Lager sollte uns heuer nach Holland, eine Niederländische Region, also eher in den Norden Europas führen. Nach einer langen und umstiegsreichen Zugfahrt in der wir alle zumindest ein bisschen geschlafen hatten, kamen wir in Rotterdam an. Wir suchten uns einen Park, machten es uns dort gemütlich und strömten grüppchenweise aus um uns die moderne Stadt anzusehen und einen Supermarkt zu suchen. Nach einiger Zeit begann es zu regnen und wir suchten uns etwas zum Unterstellen. Da es kurz darauf wieder aufhörte zu regnen, beschlossen einige von uns sich den Hafen anzuschauen und anschließend die wunderschöne Aussicht vom Euromast zu genießen. Da wir keinen passenden Schlafplatz ausfindig machen konnten, fuhren wir weiter zum Nordseestrand Scheveningen. Dort bewunderten wir einen (fast ein bisschen zu) kitschigen Sonnenuntergang und beschlossen dann zum ersten Mal unsere Gaskocher auszupacken. Zu späterer Stunde legten wir unter das Vordach eines Geschäfts, da am nächsten Tag Sonntag war. Den Polizisten gefiel das anscheinend nicht so, aber Erwin konnte sie mit seinem Hundeblick und einer besonders tragischen Geschichte dazu überreden, uns dort bleiben zu lassen.

Den nächsten Morgen genossen wir am Strand, frühstückten, gingen Kaffee trinken. Dann ging es auch schon mit der Straßenbahn zurück nach Den Haag. Wir erkundeten die Stadt, gingen einkaufen, spielten Karten oder holten ein bisschen Schlaf nach. Nach einiger Zeit überraschte uns ein Gewitter und damit unsere Sachen nicht komplett nass wurden, spannten wir eine Plane über unsere Rucksäcke. Nachdem der Regen wieder nachgelassen hatte, fuhren wir mit dem Zug weiter nach Steenwijk und begaben uns dort auf Schlafplatzsuche. Nachdem einige Schlafplätze entdeckt wurden suchten wir uns ein gemütliches Platzerl wo wir unsere Rucksäcke abstellen und kochen konnten. Einige von uns gingen Pizza essen und so ließen wir gemütlich den Tag ausklingen. Als es dunkel wurde teilten wir uns auf, um nicht so eine auffällig große Gruppe zu sein. So schliefen manche unter einem Fahrradständer, andere unter einem Vordach und der Rest in einer Parkgarage.

Der nächste Tag begann mit morgendlichem Einkaufen, Zähneputzen und Frühstücken. Dann ging es mit dem Bus auch schon weiter nach Giethoorn, die Stadt ohne Autos und nur mit kleinen Kanälen als „Straßen“. Wir machten alle gemeinsam eine Bootstour in der uns ein bisschen was über das Städtchen nähergebracht wurde. Danach hatten wir Freizeit, konnten selber kleine Boote mieten oder gingen duschen (es gab eine öffentliche Dusche!! :)). Da es (wie jede Nacht) regnen sollte, machten wir uns Gedanken über einen Schlafplatz. Schlussendlich legten wir uns unter die Fahrradständer der dortigen Schule.

Am nächsten Tag sollte uns die Reise weiter zur Insel Texel führen. Wir machten einen Zwischenstopp in Den Helder, um Essensvorräte aufzufüllen. Da Texel wie gesagt eine Insel ist, mussten wir eine kurze Strecke mit der Fähre fahren, was für manche mehr und für manche weniger toll war. Auf Texel angekommen fuhren wir zur Hauptstadt Den Burg. Wir schlenderten wie immer Grüppchenweise durch die kleine Stadt, gingen Kaffeetrinken und begannen das Lagerbuch zu lesen. Unser Schlafplatz war dieses Mal ein überdachter Firmen-Lagerplatz, etwas abgelegen von der Stadt.

Der nächste Morgen begann nicht ganz so entspannt wie sonst, denn der Firmenchef war deutlich verwirrt darüber, dass wir auf seinem Grund lagen und wollte verständlicherweise, dass wir so schnell wie möglich verschwinden, damit er mit dem Arbeiten beginnen konnte. Wir packten alles zusammen und machten uns wieder zurück auf den Weg in die Stadt und gingen einkaufen da wir gleich weiter zum Leuchtturm auf Texel fahren wollten. Einmal quer über die Insel und wir waren da. Weil es in der näheren Umgebung nicht wirklich viel zu sehen gab, genossen wir einfach das sonnige Wetter: Wir gingen schwimmen, machten Fotos und noch so einiges mehr. Nach dem Abendessen begann es dann aber doch zu regnen und wir flüchteten unter das Restaurant am Strand. Dort verbrachten wir dann eine sehr sandige und windige Nacht.

Der nächste Tag begann gemütlich. Wir packten unser Zeug zusammen und schlenderten wieder zurück hinauf zum Leuchtturm. Dort gab es dann die Verleihungen. Es wurde alles verliehen, was man verleihen kann: von Halstüchern über erste und zweite Ringe bis hin zur CaEx Challenge. Mit einem breiten Grinser im Gesicht gingen wir zur Bushaltestelle und traten unseren Weg nach Amsterdam an.

Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Zwischenhalt im Windmühlen-Freilichtmuseum Zaanse Schans. Die vielen Mühlen aneinandergereiht und das historisch erhaltene Dorf, waren wirklich beeindruckend.

Einige Souveniere reicher und nach längerer Fahrt kamen wir schlussendlich in Amsterdam an und machten uns gleich auf den Weg zu unserem Pfadiheim, in dem wir die letzten zwei Nächte verbringen durften. Da es schon etwas später war, begaben wir uns umgehend auf zu dem Restaurant, bei dem wir reserviert hatten. Wir ließen uns die Pizzen schmecken und gingen anschließend wieder zurück zum Heim. Wir machten ein Lagerfeuer und genossen den Abend, bis wir dann ziemlich spät schlafen gingen. Natürlich ließen die „Neu-Halstüchler“ die ihrigen in der ersten Nacht auf.

Am nächsten Tag war Auschlafen angesagt. Einige von uns schliefen sage und schreibe bis halb Zwölf! Wir nutzten alle die Möglichkeit Duschen zu gehen und machten uns dann auf den Weg in die Stadt. Dort erlebten wir eine gemeinsame Hafen-Tour und anschließend fuhren wir noch mit einem Boot durch die berühmten Grachten Amsterdams. Danach hatten wir Zeit uns selber die Stadt anzuschauen und kennenzulernen. Am Abend fuhren wir wieder zurück ins Heim und gingen etwas früher schlafen wie am Vortag.

Am letzten Tag mussten wir zeitig aufstehen um das Heim zu putzen. Da wir danach noch Zeit bis zur Schlüsselübergabe hatten, fuhren wir erneut in die Stadt und besuchten den Amsterdam Dungeon. Danach wurden noch Souvenirs und/oder sonstiges Zeug besorgt und anschließend mussten wir uns dann auch schon ein letztes Mal Richtung Heim begeben. Nachdem die Schlüsselübergabe reibungslos funktioniert hatte, fuhren wir geschlossen zum Bahnhof. Nach der Besorgung von Reiseproviant erfuhren wir zu unserem Unmut, dass es Probleme mit den Zügen aufgrund von Bauarbeiten gab und wir deshalb eine ziemlich komplizierte und umstiegsreiche Fahrt vor uns hatten. Nach mehreren Zwischenstopps, unter anderem auch in Köln (ja wir haben uns den Kölner Dom um 2 Uhr Nachts angeschaut ) kamen wir schlussendlich mit etwas Verspätung in Salzburg an.

Es war ein sehr cooles Lager, wir hatten viel Spaß und haben sehr viel gesehen und deswegen auch ein Dank an unsere drei Leiter und unseren zwei Special Guests Martin und Julie!

– Lena –