90M History 2.0

CaEx ·  · 04.05.2018 ·  , ,

Am letzten Freitag vor dem Maxglaner 90-Jahre-Gruppenlager stand unsere zweite History-Heimstunde am Programm. Nach einer Runde Stempenspiel machten wir ein Domino mit Fragen aus der Pfadfinder Geschichte. Von Schu bekamen wir wiederum einige hochinteressante Relikte zur Verfügung gestellt: die älteste Flagge unserer Gruppe, englische Bücher, antike Abzeichen und einen Pfadfinderstock.
Da wir auch unsere Lagerfeuer-Einlage für das Gruppenlager noch besprechen mussten, blieb uns leider nicht so viel Zeit, alles ganz genau zu inspizieren.
Speziell der Pfadfinderstock als universell einsetzbares Werkzeug, weckte aber unsere Fantasien ganz besonders.
— rob

Baden-Powell schrieb über den Pfadfinderstock:
„Kein Pfadfinder ist sachgemäß bekleidet ohne einen Stock. Der Stock ist Teil seiner Ausrüstung, und zwar ist es ein dicker Stock, etwa so hoch wie deine Nase. Er sollte in Fuß und Zoll eingeteilt sein und erweist sich als nützlich für alles mögliche wie z.B. zum Herstellen einer Tragbahre, Zurückdrängen einer Volksmenge, Ausschlagen eines Buschfeuers, Abhalten eines tollen Hundes oder Aufrechterhalten der Verbindung mit den übrigen Gliedern deiner Patrouille im Finstern.
Ferner wird er bequem zur Hand sein, wenn eine leichte Brücke, eine Hütte oder ein Fahnenmast aufgerichtet werden soll, und du kannst einem Pfadfinder über eine hohe Mauer helfen, wenn du deinen Stock waagerecht zwischen den Händen hältst und eine Stufe für ihn machst; er aber kann dir dann von oben herab die Hand zum Hinaufsteigen reichen.
Es gibt noch manche andere Anwendung; ja, du wirst gewiß bald herausfinden . . .“
(Auszug aus: Pfadfinder – Ein Handbuch der Erziehung, Zürich 1955)