Bergmesse am Roverkreuz

Gruppe ·  · 09.09.2018 ·  , ,

Motiviert starteten Robert und ich bereits schon am Samstagnachmittag unseren Aufstieg auf den Untersberg. Vom Hallthurm aus gingen wir über den Niernthalsattel auf das schöne Plateau des imposanten Massives. Nach einer kurzen aber sehr erholsamen Pause suchten wir uns einen Weg weiter über die Zehnkaseralmen in Richtung des Hirschangerkopfes. Im Zuge der Dämmerung konnten wir uns erst nach langen Minuten auf einen geeigneten Schlafplatz, mit dem beide von uns zufrieden waren, einigen. Den Abend ließen wir noch entspannt ausklingen und freuten uns schon auf ein paar Stunden Schlaf bei recht niedrigen Temperaturen. Kurz nachdem die Sonne untergegangen war, begleitete uns das Röhren der vielen Hirsche noch lange in die Nacht hinein. Am Sonntag wurden wir von Vogelgezwitscher geweckt. Nachdem wir ordentlich frühstückten, mit warmgemachten Krautfleckerl und frisch zubereiteten Kaffee, starteten wir sehr engagiert in den schon angebrochenen Tag des Herrn. Leider entschied sich Robert wieder umzukehren. Aufgrund von Fuß-Problemen zog er den gemächlichen Weg zum Auto dem eher schwierigen und vor allem sehr rutschigen Weg über das Bruchhäusl vor. Ich machte mich also alleine auf den Weg zum Roverkreuz. Knapp eine Stunde vor der geplanten Zeit war ich bereits bei der Vierkaseralm angekommen. Nach und nach kamen immer mehr Wanderer von allen Seiten am Ziel an. Das Wetter war traumhaft schön. Angenehme Sonnenstrahlen bereiteten den Weg für eine einmalige Messe am Untersberg. Gemeinsam mit unserem Pfarrer Josef Pletzer und seinem Hund Amus feierten wir direkt am Roverkreuz die Heilige Messe mit viel Gesang und prägenden Worten der Fürbitten und der Predigt. Gemeinsam nahmen wir danach den anspruchsvollen Abstieg in Angriff. Besonders für die 2 kleinen WiWö war dies nicht immer einfach. Doch auch dies meisterten alle bravourös und so konnten wir noch alle den angebrochenen Sonntag genießen.

–atti