61. Adventwanderung der RaRo

 

Am vierten Adventwochenende trafen sich mehr als 50 Teilnehmer (vom jungen Rover bis zum 80-jährigen Gildenfreund) zur 61. Adventwanderung am Salzburger Hauptbahnhof. Nach der Begrüßung durch den RaRo-Leiter Michael ging es mit einem gecharterten Bus Richtung Braunau. Unsere „Senioren-Gruppe“ wählt es Startpunkt der Wanderung Burgkirchen. Von dort wanderten wir in der sternenklaren Nacht entlang des Lachforstes in Richtung Braunau. Im Gasthaus „Mittelpunkt Europas“ legten wir einen Zwischenstopp ein, ehe wir uns im Forst einen Lagerplatz suchten. Am Lagerfeuer grillten wir unsere Käsekrainer und tauschten uns über das Thema „zusammen(B)rücken“ aus. Dabei stellten wir fest, wie die Adventwanderung Brücken zwischen den verschiedenen Generationen schlägt und dass die Wanderung durch den finsteren Wald oft auch unserer Suche nach Gott gleicht, die auch nicht immer einfach ist.
Nach kurzem Schlaf machten wir uns am frühen Morgen auf zur Pfarre St. Franziskus in Braunau-Neustadt. Pfarrer Josef hat den langen Weg auf sich genommen, um mit uns den Gottesdienst zu feiern. Am Beginn schilderten vier RaRo, die auf ihrer Roverwache jeweils allein unterwegs waren, ihre Erlebnisse und Gedanken während der Nacht, was sehr beeindruckend war. Die einzelnen Wandergruppen teilten auch ihre Gedanken zum Thema der Wanderung. Nach der Messe wanderten wir zum neu errichteten Pfadfinderheim der Gruppe Braunau, wo Roswitha mir ihrem Team wieder ein köstliches Frühstücksbüffet vorbereitet hatte. Traditioneller Abschluss: Verleihungen für vielfache Teilnahmen an der Adventwanderung.
fritz

 

 

“Das Werksteam”

Alle Jahre findet sie statt, alle Jahre präsentiert sie sich im neuen Gewand, alle Jahre dieselbe Geschichte oder doch nicht. Das Jahr 2019 hatte wieder eine neue Geschichte geschrieben, nämlich die 61ste. Was war das Besondere an der 2019? Gar nichts sagen die einen, kalt, feucht, wenig Schlaf, Kirche und Frühstück wie immer. Interessante Gespräche, großartige Erlebnisse und ergreifende Momente erinnern sich die anderen. Zählt alles nichts, weil das Werksteam zugeschlagen und ordentlich bei der Verleihung abgeräumt hat. Was heißt hier Werksteam? Wie aus dem Motorsport bekannt, haben diese Teams eine bessere Ausrüstung, Fahrer und Unterstützung. Umgelegt auf die Adventwanderung schaut das folgendermaßen aus: eine Ausrüstung der Spitzenklasse, leicht, effizient sowie dem-entsprechend der Witterung angepasst. Schuhwerk, das den neuesten Anforderungen entspricht, kombiniert mit einem satellitengestützten netzwerkbasierendem Navigationssystem und einem hocheffizientem Wärmefeuer. Diese Komponenten gepaart mit dem richtigen Treibstoff in den Wanderern liefern den Stoff aus dem Siegen gefeiert werden. Sollten in den anderen Grup-pen Ambitionen herrschen, in den nächsten Jahren auf das Werksteam aufzuschließen, dann können Tipps und Tricks gerne weitergegeben werden. Auf eine span-nende Station der Adventwanderung im Jahr 2020, wo das Werksteam wieder für einen glanzvollen Auftritt bereit ist!

oliver