Montag
17.08.2026
Wetter: Gewittrig
Mit diesem Eintrag startet nun diese Expedition. Es wurde uns eine sehr wichtige Aufgabe übertragen: eine Reise in den unbekannten Norden zu machen, um das Grenzland namens Schweden zu erkunden und zu katalogisieren.
Mir, Jakob Auer, wurde zu diesem Anlass die Rolle des Logbuchführers und Archivarsens zugewiesen. Ich werde diese Expedition fachgerecht dokumentieren und alle neuen Erkenntnisse hier aufzeichnen.
Unsere Karawane traf sich heute im Bahnhof von Salzburg. Leider konnte unser Leiter Bernti wegen einer Verletzung nicht mitkommen.
Trotzdem wird die erste Etappe mit der Eisenbahn zurückgelegt. Die eisernen Rösser werden uns durch die Flachebene namens Deutschland bringen, über die Halbinsel Dänemark schleppen und schließlich den tosenden Meeresstreifen zwischen der Zivilisation und dem barbarischen Grenzland überqueren. Am Ende sollten wir uns am Rande der kalten Mark namens Schweden befinden und von dort an uns allein durchschlagen.
Besonders ich bin mit Enthusiasmus erfüllt, weil ich die Möglichkeit habe, noch unbekannte Flora und Fauna zu dokumentieren. Wilde Geschichten wurden schon von schier endlosen Wäldern und menschenfressenden Tieren mit Geweihen erzählt. Wir sollten immer auf der Hut sein.
Man munkelt auch, dass auch gewissen Stämme mit Menschen dort oben angesiedelt haben. Laut Gerüchten sprechen sie eine für uns unverständliche Sprache und jagen Fische, um zu überleben. Wir werden aufpassen und uns im Notfall auch verteidigen müssen.
Trotz alledem bleibt unserer Karawane nur mehr eine Frage offen:
Wo treibt sich unser Barde rum?



Dienstag
18.08.2026
Wetter: Bewölkt
Fast den ganzen heutigen Tag fuhren wir mit der Eisenbahn. Fast durch ein Wunder ist unser Barde Daniel in der Nacht zu uns gestoßen. Freudig nahmen wir ihn auf unsere Reise mit. Am späten Vormittag kamen wir in der hochentwickelten Handelsstadt Hamburg an. Durch effiziente Verkehrsmittel der Öffentlichkeit kamen wir rechtzeitig zu unserer Verbindung in die Provinz.
Mit dem Anschlusszug überquerten wir die recht ereignislose Halbinsel Dänemark und den ruhigen Meeresarm Richtung Schweden.
Schließlich kamen wir in einen der letzten Außenposten der Zivilisation: Malmö. Dort stockten wir unseren Proviant für die nächsten 4 Tage auf und drehten die Moral noch einmal hoch, bevor wir die nächste Zeit in der Wildnis zurücklegen werden.
Auch die Menschen, die hier leben, scheinen trotz der Sprachbarriere, wobei auch viele Englisch verstehen, sehr freundlich zu sein. Nur ihre Währung und die Umrechnung unsererseits bereiten uns hin und wieder noch Schwierigkeit…











Mittwoch
19.08.2026
Wetter: Regnerisch
Die heutige Nacht schliefen wir im Park von Malmö.
Um in die Wildnis vorzudringen, nahmen wir einen weiteren Zug Richtung Norden. Durch so hochentwickelte Fortbewegungsmittel verliere ich langsam den Glauben, dass diese barbarischen Stämme so wild und unzivilisiert sind. Sehr verwunderlich! Es muss noch mehr nachgeforscht werden.
Nach der Eisenbahn wurde ein Bus genommen. Der Fahrer war sehr freundlich und nahm uns das letzte Stück zu unserem Ziel mit, bis er uns anscheinend im tiefsten Wald aussetzte. Doch es war nur noch ein kleines Stückchen bis zu einer Art Basiscamp oder Umschlagsplatz namens Blidingsholm. Bis dorthin wurden wir aber fast komplett durchnässt. Der Besitzer des Grundes war leider nicht anzutreffen, deswegen befürchteten wir schon, dass wir im Regen übernachten mussten. BiPi sei Dank, dass wir trotzdem die Nachricht bekamen, dass wir für die Nacht unter einer Überdachung Unterschlupf suchen durften.
Und so verbrachten wir die restliche Zeit damit, uns aufzuwärmen, Mahlzeiten zu kochen und Gesellschaftsspiele zu spielen.
Ich hoffe, dass die Moral unserer Karawane nicht allzu bald absackt, denn der harte Teil der Expedition steht noch bevor. Darum möchte ich mich nicht jetzt sorgen, denn unser Barde Daniel zupft gerade ein wunderschönes Lied auf der Gitarre, welches ich nicht verpassen möchte.











Donnerstag
20.08.2026
Wetter: Bewölkt dann sonnig
Am heutigen Tage stellte sich die Frage, ob die mehrtägige Expedition der hiesigen Seen ins Wasser fallen würde. Als mit dem Besitzer des Basiscamps gesprochen wurde, verhandelten wir einen Kompromiss:
Anstatt für mehrere Tage würden wir für nur eine Nacht in einem unbemannten Außencamp nächtigen, um von dort aus die Tier- und Pflanzenwelt der Seen Schwedens zu katalogisieren. Die Kanus erhielten wir zum Glück mit Schwimmwesten und Paddels.
Doch schon kurz nach dem Start gab es schon Probleme mit kleinen Stromschnellen. Doch nach diesen Turbulenzen, die zum Teil schuld der noch unvertrauten Steuerung waren, ging der Rest der 6-stündigen Reise durch ruhige Gewässer und unter strahlendem Sonnenschein. Zweimal waren wir verpflichtet, einen Teil des Weges an Land zurückzulegen. Beim Letzteren der beiden Male legten wir eine kleine Mittagspause ein und aßen, was unser schwindender Proviant noch hergab. Der Rest der Expedition verlief reibungslos in der wunderschönen Natur und mit Blick auf süße Entchen. Am Außencamp angekommen fanden wir Unterschlupf unter Holzdächern, bereiteten uns Abendessen zu und verbrachten unseren Abend mit erheiternden Gesprächen.






















Freitag
21.08.2026
Wetter: Bewölkt, dann sonnig
Ausgeschlafen haben wir uns am späten Vormittag auf die Rückreise gemacht. Mit mehr Erfahrung über die wilden, schwedischen Meere verlief die Reise auf dem Wasser schneller und angenehmer.
Doch bald fürchteten wir unser Ende, denn am Horizont sah man eine heftige Regenfront. Sie erschien uns so mächtig, dass wir bangen mussten, ob wir vielleicht kentern würden. Wir hatten höchstens Treibholz zum Raufklopfen.
Scheinbar wurden unsere Stoßgebete erhört, denn die Wolken zogen langsam in den Osten davon.
Weil wir wegen dem entgangenen Unglück sehr abenteuerlustig wurden, beschlossen wir, anstatt über die Insel mit den Kanus zu gehen, rundherum durchs Dickicht zu rudern. Der Weg war fast komplett zugewachsen, deswegen kamen wir nur sehr mühsam durchs Gestrüpp. Trotzdem war es an manchen Stellen sehr friedlich und ein Balsam für die Seele. Auch der kurze Rest der Reise verlief angenehm, bis auf einen Ausrutscher seitens Gabriel.
Zurück beim Basiscamp kochten wir uns ein Abendessen und bauten uns einen kleinen Unterschlupf aus Holzpfählen und Tarps, um die Nacht zu überstehen.




















Samstag
22.08.2026
Wetter: Sonnig, mit gelegentlichen Wolken
Den heutigen Tag widmeten wir größtenteils dem Reisen. Mit zwei Bussen und zwei Bahnen durchquerten wir die schwedische Landschaft. Die Einwohner dieses Landes schienen auch genau an diesem Tag irgendwo hinzureisen müssen, denn jedes Mal waren die Waggons überfüllt. Die Reise führte uns zuerst in den Süden und danach an der Meeresküste Richtung Norden.
Während der Zugfahrt entdeckte auch ein Teil unserer Karawane das Wunderheilmittel der Schweden: NOCCO (nicht gesponsert).
Doch obwohl dieser Zaubertrank einem unglaubliche Kräfte und sinneserweiternde Visionen geben soll, habe ich mich persönlich noch nicht getraut, einen Schluck zu trinken.
Am Nachmittag kamen wir dann endlich in der wunderschönen Stadt namens Göteborg an. Die restliche Zeit des Tages verbrachten wir mit der Besichtigung der Innenstadt, dem Einkaufen von Lebensmitteln und dem Suchen nach einem Schlafplatz, die leider im näheren Kreis erfolglos blieb. Deswegen versuchten wir am Stadtrand in einem bewaldeten Park zu übernachten, doch auf einmal sprach uns ein sehr netter Mann an, der uns anbot in einem Kindergarten, der gleichzeitig ein Pfadfinderheim war, zu schlafen. Dankend nahmen wir das Angebot an und werden uns ab jetzt immer an den lieben, schwedischen Herren denken, der uns vor der bitteren Kälte der Nacht schützte, erinnern.
















Sonntag
23.08.2026
Wetter: Sehr sonnig
Aufgewacht mit den NSM (Netter Schwedischer Mann) in den Gedanken aßen wir zu Frühstück und säuberten unseren Schlafplatz im Kindergarten. Eine Tagesexpedition in das Küstendorf Smögen und dessen steinige Klippen stand auf dem Plan. Dem NSM sei Dank, dass wir unsere Rucksäcke im Kindergarten lassen durften.
Mit Nah- und Fernbussen des öffentlichen Verkehrs gelangten wir in wenigen Stunden in die Stadt. Dort angekommen sahen wir uns das Dorfzentrum an, um später eine einstündige Forschungsexpedition durch die nahe gelegenen Steinformationen.
Nach einem stärkenden Mittagessen teilten wir uns in zwei Gruppen auf:
Eine Sparte mit fast allen Jungs wollte die Natur der entfernten Klippen und anschließendem Schwimmen erkunden. Die andere Sparte, die die Kultur der Schweden und Smögen erkunden wollten, bestand aus fast allen Mädels und James.
Weil am ausgemachten Treffpunkt von beiden Seiten eine erfolgreiche Katalogisierung gemeldet wurde, ging es wieder zurück nach Göteborg. Als wir den Schlüssel zum Kindergarten zurückgeben wollten, kam der NSM, der eigentlich Juar hieß, und half uns einen Platz im Wald zum Schlafen zu finden. Dankend nahmen wir das Angebot an und folgten ihn in den bewaldeten Park. Als wir unseren Schlafplatz aufbauten, kam er mit 2 Kanne voll heißer Schokolade wieder. Zu Tränen gerührt tranken wir den wärmenden Trunk. Mit einem wohligen Gefühl im Bauch schliefen wir ein.




































Montag
24.08.2026
Wetter: Sehr sonnig
Der diesige Tag begann mit der erloschenen Wärme in den Mägen unserer Truppe. Wir machten uns wieder ins Zentrum von Göteborg auf, um den Vormittag entweder mit Proviant besorgen oder Sightseeing zu verbringen.
Die Burschen kundschafteten mit den Leitern den Hafen aus, bis wir mehrere Schiffe aus Zeiten des Krieges und Friedens der schwedischen Geschichte angedockt sahen, die zusammen ein Museum darstellten. Wir kauften uns Tickets und erkundeten diese schwimmende Zeitzeugen. Es gab alles von Feuerwehr bis Kriegsschiffe, aus den letzten Jahrhundert bis zur heutigen Zeit dabei.
Auf dem größten Schiff verirrte ich mich im Maschinenraum für fast eine Viertelstunde, was Traumata in mir hervorrief.
Nichtsdestotrotz ging es für die Karawane am frühen Nachmittag mit der Eisenbahn weiter nach Stockholm, wo wir auch am anbrechenden Abend ankamen.
Wir hätten uns eigentlich den Luxus eines warmen Unterschlupfes gebucht, doch leider wurde bei der Anmeldung bei der Personenanzahl ein bisschen geschummelt. Deswegen wurde uns nicht erlaubt, als ganze Gruppe in der Wärme zu schlafen. Die Hälfte der Truppe musste sich wohl für die Nacht in einem nahegelegenen Wald einen Schlafplatz suchen.


















Dienstag
25.08.2026
Wetter: Sonnig
Im Wald aufgewacht, erklomm ich einen nahegelegenen Felsen, um zu schreiben, bis die anderen sich aus ihrem Schlaf erhebten. Zusammen stießen wir schließlich zu denen, die im Warmen nächtigten. Mit der ganzen Truppe fuhren wir mit Bahn und Bus ins Zentrum von Stockholm, um das tragische, aber kurze Leben des Kriegsschiffes Vasa anzusehen. Das Museum, indem es sich befand, war riesig, auf mehrere Stockwerke aufgeteilt und beherbergte in seiner Mitte die Leiche des Stolzes der mittelalterlichen, schwedischen Flotte. Nach diesem tiefbewegenden Besuch wollten wir uns den Kummer mit einem Imbiss wegfressen, deswegen entschieden wir in einem kleinen IKEA uns die Bäuche vollzuschlagen. Gesättigt ging es gemeinsam weiter am königlichen Palast und dem Reichstag vorbei, durch die engste Gasse von Stockholm bis zu einem Punkt, an dem wir uns in kleine Grüppchen aufteilen durften.
Doch bevor sich alle auseinander streuten, hielten die Auswärtsschläfer und Nina noch eine Besprechung ab, denn für heute Abend war ein Festmahl geplant. Alles geplant ging es gleich an das Sightseeing der Altstadt. Nach ein paar gemütlichen Minuten kam plötzlich eine Eilmeldung im Nachrichtenkanal der CaEx:
Unser Barde verschaute sich in eine Pfadfinderin einer anderen Gruppe. Ein Notstand wurde ausgerufen. Alle kleinen Teile der Karawane wurden zu Suchtrupps mobilisiert. Es wurde nach blauen Uniformen und gelben Halstüchern gesucht. Verschiedene Strategien vom wilden Ausschwärmen bis zum Abpassen wurden verwendet, doch die Aktion schien immer hoffnungsloser. Auf einmal erschien ein erlösender digitaler Brief im Nachrichtenkanal. Ein Trupp erwischte sie, als sie kurz davor war, mit ihrer Pfadfindergruppe am Bahnsteig, in den Zug einzusteigen. Durch eine hastige Erklärung und eine verzweifelte Bitte erlangten wir einen Schlüssel, der uns mehr Informationen liefern konnte: Ihr Instagram. Nach einem Zusammentreffen der verstreuten Suchtrupps wurde gleich das Forschungsteam, die Mädchen, eingeschaltet. Nach kurzer Zeit wurden die wichtigsten Informationen offenbart. (Genaue Daten werden wegen der Privatsphäre der betroffenen Person nicht veröffentlicht)
Mit einem guten Gefühl und einem leicht erröteten Barden machten wir uns auf den Weg zurück mit nur einem kleinen Umweg zum Supermarkt. Im Unterschlupf mit den frischen Lebensmitteln angekommen, fingen wir direkt an Fleischlaiberl mit Kartoffelpüree zu machen. Doch „leider“ überschätzten wir die benötigte Menge etwas und hatten insgesamt etwas viele Pattys. Aufgegessen wurde trotzdem alles von den sechs Burschen und der Truppenmeisterin, die alle die heutige Nacht drinnen verbringen werden. Mit vollen Magen legten wir uns zur Ruhe.


























Mittwoch
26.08.2026
Wetter: Besonnt
Zum Frühstück kochten sich die Wächter der Wärme Kaiserschmarren, bis die Ritter der Kälte eintrafen. Gemeinsam machten wir uns wieder auf den Weg in die Hauptstadt. Am Vormittag stand das Museum der Kindergeschichten „Junibacken“ auf dem Plan. Dort fuhren mit einer Märchenbahn durch die epischen Welten der Astrid Lindgren. Zu Mittag wurde sich ein kleiner Imbiss genehmigt und das Dilemma des nächsten Programmpunktes diskutiert. Nach Erläuterungen zweier Parteien, jeweils entweder für das ABBA- oder das Wikingermuseum. Nach kurzer Abstimmung war klar, dass das Mausoleum der schwedischen Band besucht würde. Die Ausstellungen waren sehr interessant und konnten auch die erstweiligen Musikverweigerer überzeugen.
Schließlich ging es kurz zur Wohnung zurück, um danach direkt in den nahegelegenen Park. Im Licht des Sonnenuntergangs mit Blick auf den See fand die Verleihung statt. Im Anschluss wurde gesungen und gelacht bis die Nacht komplett einbrach. Illegalerweise versammelten wir uns zu mehrfacht in der warmen Höhle, um ein schweres Schicksal zu entscheiden: Wer musste sich diese Nacht wieder draußen niederlegen. Lose wurden, die Tribute ausgewählt und emotional vorbereitet. Eine Freiwillige meldete sich sogar. Bis es aber so weit war, spielten wir noch ein paar Runden Werwolf.






































Donnerstag
27.08.2026
Wetter: Sonnig und warm
In der Früh versuchten wir so schnell wie möglich die verderblichen Lebensmittel zu verbrauchen, indem wir Eierspeis machten und unsere Rucksäcke zusammenpackten. Als heutigen Programmpunkt stand das Freilichtmuseum „Skansen“ auf dem Plan. Es ist das älteste seiner Art und lieferte mehr oder weniger interessante Attraktionen. Von Aquarien, über schwedische Bauernhäuser des letzten Jahrhunderts und einem nachgebauten Dorf bis zu nordischen Wildtieren war alles dabei.
Um die Zeit bis zur Abfahrt zu überbrücken, gingen wir noch in einem Park nahe dem Bahnhof zum Ausruhen. Nach ein paar Runden Werwolf wurde es für die CaEx des letzten Jahrgangs und den Leitern Zeit, das letzte Abendmahl anzubrechen. Nach zwei Stunden voller Nostalgie und Spaß ging es doch schließlich zum Busbahnhof, um unsere Reisemöglichkeit zurück in die Stadt Hamburg zu erwischen.
Gerade, während ich diese schreibe, befinden wir uns in einem FlixBus, der sich seinen Weg aus Stockholm bahnt. Doch die Augen fallen schon zu und es wird zeit schlafen zu gehen…














Freitag
28.08.2026
Wetter: Bewölkt mit kurzem Regen
Als wir heute unsere Augen aufschlugen, befanden wir uns kurz vor der Markgrenze Schwedens. Auch die Reise mit dem FlixBus verlief bis auf eine Fährenfahrt und 2 Stunden Verspätung relativ reibungslos. Die Ankunft am Busbahnhof der Handelsstadt Hamburg überraschte uns sehr. Die Metropole war gar nicht so fortgeschritten wie gedacht. Die Gegend war von Nutzern bestimmter Substanzen gesäumt und mussten um unser Wohl bangen. Fast wäre unser Barde erschlagen worden, doch das Schlimmste wurde verhindert. Auch unser Zug Richtung Heimat hatte in typisch deutscher Manier reichlich Verspätung und fuhr von einem anderen Gleis ab.
Nun da wir uns nach Hause zurückbewegen, habe ich Zeit zu resignieren und ein Resümee dieser Expedition zu ziehen:
Es war eine Reise der Wildnis und der Städte, eine von Kultur und Natur. Wir haben viel gelernt, zum Beispiel Sprichwörter, wie „Reite das Pferd, bevor es dich reitet“ und wurden mehr als überrascht. Schweden war und ist ein Land voll friedlicher Seen und endlosen Wälder, erfüllt mit wunderschönen Altstädten und interessanten Museen. Die Fahrt wurde von der Jagd nach der Liebe und der Realisation des fortgeschrittenen Lebens geprägt. Wir arbeiteten uns im Zickzack in den Norden der kalten Provinz, erlebten viele Abenteuer zu Land und zu Wasser und machten Erinnerungen, die schwer zu vergessen sind. Wir philosophierten und machten Blödsinn, lachten und weinten.
Die Vielfältigkeit des doch nicht so barbarischen Landes erfuhren wir an der eigenen Haut. Wundergetränke wurden gesoffen und die lokale Küche mehr oder weniger gefeiert.










An die geneigte Leserschaft wäre nur noch eine Botschaft auszurichten:
Morgen vormittags werden wir uns alle zwar auseinanderfinden müssen, doch die Erinnerungen und die Reminiszenz werden auf immer in unseren Herzen bleiben. Denn das alles, was in diesem Bericht erläutert wurde und so viel mehr bedeutet es ein Pfadfinder zu sein.
Mit diesen Worten möchte ich mich endgültig von Ihnen verabschieden.
Gut Pfad
dokumentiert von Jakob Auer
ps.: Unser Barde hat die Liebe dann doch nicht gefunden :(










