CaEx/RaRo-Radtour 2018

CaExRaRo ·  · 26.10.2018 ·  , , , , ,

Das Maxglaner Radabzeichen:
Nach zweimaliger Verschiebung wegen Schlechtwetters, stellten sich auch heuer wieder einige CaEx und RaRo der Challenge:
Angie, Bella, Elias, drei der soeben erst zu den CaEx Überstellten, und Helena, nach ihrem ersten CaEx-Jahr.
Andrea, Eva, Flo, Manuel, Martin, Maxi, alle nach ihrem ersten RaRo-Jahr.
Dazu Atti und Rob als Leiter.

Zwar war Schlechtwetter angesagt und im Oktober sind bereits sehr kurze Tageszeiten, aber wir wollten es wagen. Für das erreichten wir immerhin eine gute Gesamtdistanz von 155 km.
Aber es sollte nicht einfach werden!

1. Tag (71 km):
Heuer erst am Nationalfeiertag, starteten wir wie immer um 9 Uhr am Grund. Bei wunderschönem Herbstwetter und milden Temperaturen fuhren wir entlang der Salzach nach Oberndorf, wo wir eine erste Rast einlegten. Dann ging es bei Sonnenschein und blauem Himmel gemütlich weiter bis Tittmoning, wo wir auf die bayerische Seite der Salzach wechselten. Entlang einer Mountainbike Strecke fuhren wir durch die Au und an der Salzach bis Burghausen. Dort konnten wir in der Abendsonne die längste Burganlage der Welt besichtigen. Anschließend suchten wir uns in einem Wald einen Lagerplatz. Wegen des angesagten Regenwetters spannten wir unsere Planen zwischen den Bäumen. Die Nacht blieb angenehm trocken, wir hatten ein wärmendes Lagerfeuer, viel Spaß, kochten, und schliefen danach unter den Planen.

 2. Tag (20 km):
In der Früh die ersten Regentropfen – dann regnete es sich ein. Temperatursturz! Nachdem sich Florian, der uns für den ersten Tag begleitet hatte, verabschiedet hatte, fuhren wir für ein paar Stunden ins Hallenbad Burghausen. Gut aufgewärmt brachen wir im Regen auf – Richtung Burgkirchen an der Alz. Nach einer Panne in der Dämmerung bezogen wir rasch eine Notunterkunft unter einem Dachvorsprung eines Bauernhofs und Martin flickte seinen zerrissenen Reifen innen mit TacTape und tauschte den Schlauch. Danach wurde groß aufgekocht, bei den RaRo gab es Curry-Gemüse mit Reis und die CaEx schmolzen nach ihrem „Chili con Carne“ sogar noch Schokolade und tunkten Obststücke darin ein.

3. Tag (64 km):
Der nächste Tag war immer noch saukalt und nass, die Nacht war nicht weit weg von 0°C. Die Bauersleute waren so nett, dass sie uns morgens mit Kaffee, Tee und Keksen versorgten. Danke!
Wir haben dann sicherheitshalber unsere eigentlich geplante Route vom Alz-Radweg wieder zurück zur Salzach verlegt, weil wir dort die Lokalbahn als Notanker und Sicherheitsnetz hatten.
Wir kürzten über lustige Feldwege ab und gönnten uns beim Dorfwirt in Asten ein bayerisches Mittagessen.
Trotz der körperlichen Unterschiede – zwischen den frisch Überstellten CaEx und den mittlerweile ja „ausgewachsenen Bäumen“ von RaRo – gab keiner auf. Alle wollten auf die Lokalbahn verzichten und fuhren mit dem Rad durch bis nach Salzburg.

Es war diesmal richtig cool, weil man wegen des Wetters an die Grenzen gehen und mit seiner Energie haushalten musste.  Das war ein völlig anderes Radfahren als im Sommer und eine neue Erfahrung. Vor allem, weil in Regen und Kälte jeder viel mehr auf seine Sachen aufpassen musste. Irgendwann weißt du trotzdem nicht mehr: Sind die Sachen nun feucht, oder bloß kalt?
In Salzburg angekommen, verabschiedeten wir uns im Schlusskreis mit einem dreifachen „BRAVO“ für die jungen CaEx!!

Fazit: So spät im Jahr werden wir das künftig wohl nicht mehr machen und freuen uns schon auf die wärmere Radtour im Sommer 2019!

-rob