Überstellung zu den Hands

An einem mittelkalten Freitagabend wagten sich drei Alt-RaRo zur Überstellung zu den Hands. Nun müsst ihr wissen, liebe Leser, ist es nämlich so, dass die Alt-RaRo noch nicht so groß und weise sind wie die Hands, und so sollten wir im Zuge der Überstellung zu wahrer Hands-Größe und Weisheit heranwachsen.

Unsere erste Aufgabe bestand also darin, uns um etliche Größen zu große Latzhosen und Pullis anzuziehen. In die sollen wir ja dann reinwachsen. Außerdem bekamen wir einen Rucksack mit einem sehr großen Spitzer, einem Klemmbrett und einem Straußenei. Danach war unser erster Auftrag, den Passierschein A38 auszufüllen. Doch um den überhaupt ausfüllen zu können, benötigt es dazu den Antrag auf Erteilung des Antragsformular, sowie das Antragsformular für den Passierschein A38. Diesen bekamen wir ausgedruckt in DIN A0 Größe. Passend zum Plakat (Zettel kann man bei dieser Größe schon gar nicht mehr sagen) bekamen wir auch einen entsprechenden Stift, der ca. 10cm breit und 1,20m lang war. In Teamarbeit schafften wir es, den Antrag auf Erteilung des Antragsformulars auszufüllen und widmeten uns der nächsten Aufgabe: Nogln’ – mit einem 15kg Hammer ca. 20cm langen Nägeln. Zum Glück hat sich keiner auf den Finger gehauen und so hatten wir alle die Fingerfertigkeit das Antragsformular für den Passierschein A38 gemeinsam auszufüllen. Nachdem wir erfolgreich einen 26-Wort und 213-Buchstaben langen PoetrySlam abgeliefert hatten, stand uns schon die nächste Erprobung bevor. Mit einem 20m Seil haben wir einen Halstuchknoten geknüpft. Danke Hans, ohne dich hätten wir es wohl nicht geschafft.

Nun konnten wir endlich den Passierschein A38 ausfüllen, doch nicht bevor wir unseren Bleistift wieder ordentlich, mit einem passend-großen Spitzer, angespitzt hatten. Die letzte Herausforderung war es, gemeinsam aus einer 8x12m Plane ein Planen-Schiff zu falten. Das hat leider nicht ganz so gut funktioniert, denn entgegen der Eigenschaft eines Blattes Papier hat sich die Plane die ganze Zeit wieder von selbst auseinandergefaltet.

Für die letzte Aufgabe kam nun das Straußenei vom Anfang wieder ins Spiel. Erfolgreich schlugen wir das Ei auf und kochten für alle eine Runde Straußen-Rührei. Das ließen wir uns alle gemeinsam im warmen Hands Hänger schmecken. Am Ende überprüften wir noch den Sitz unserer Latzhosen und Pullis. Sie sind auf jeden Fall ein gutes Stück enger geworden.

-Sandra