Burschentag 2014 – Nix‘ für Weicheier

BiberCaExGruppeGuSpHandsRaRoWiWö ·  · 05.04.2014 ·  , , , , , ,

Auch dieses Jahr fand der Burschentag mit Übernachtung statt, doch was im Vorfeld nicht verraten wurde ist, dass nur die ausgewählten Burschen letztendlich teilnehmen durften. Denn Weicheier konnte man(n) nun wirklich nicht gebrauchen, was auch das Motto „Nix für Weicheier“ schon vermuten ließ.

 

Am Freitag trafen sich erstmal nur die Späher, Explorer, Rover und Hands beim Goiser Kircherl. Nach kurzem Eintrag im Gästebuch der Kirche schwörten sich alle auf das folgende Geländespiel ein. Mit Tarnstift machten wir uns bereit und die Messer wurden nochmals ausgepackt. Gemeinsam spazierten wir dann ins Goiser Moor wo die Gaudi stattfinden sollte. Es wurden zwei Gruppen gebildet die gegeneinander spielten. Aufgabe war es innerhalb von 30 min. einen geeigneten Platz im Wald zu finden und ein Feuer in Höhe von einem Meter zu machen. Umgekehrt musste das gegnerische Feuer ausfindig gemacht und gelöscht werden.

Beide Gruppen versuchten natürlich ihr Feuer so gut wie möglich zu verstecken und bauten Barrikaden und Fallen für die Angreifer auf. Dann begann die Schlacht und es wurden, beiderseits, Spähtrupps ausgeschickt um das feindliche Feuer zu finden. Dabei waren Fähigkeiten wie anschleichen, Zeichensprache uvm. natürlich von Vorteil.

 

Gänzlicher Feindkontakt konnte und sollte aber nicht vermieden werden. So kam es unmittelbar rund um ein Feuer zu einem Kampf zwischen beiden Gruppen. Am Ende waren aber beide Feuer vor Ablauf der Zeit gelöscht und es kam ein Unentschieden heraus.

 

Anschließend stand eine kleine Wanderung zum Grund entlang der Glan an, bei der natürlich keiner jammerte. Am Georgsgrund angekommen bezogen wir unser Schlafquartier. Folglich gab es heißen Tee und eine fette Jause für alle. Am Lagerfeuer wurde dann noch über so einiges gesprochen und gelauscht ehe es gute Nacht hieß. Manche schliefen draußen und andere in den Hütten.

 

Am nächsten Morgen wurde ausgiebig und lange gefrühstückt ehe unsere restliche Verstärkung, nämlich die Biber und Wölflinge eintrafen. Angetreten am Fahnenmasten wurde die Flagge gehisst.

Nach Vorstellung der ganztägigen Ateliers konnte man sich für eine entscheiden. Zur Auswahl standen: Lehm Ofen bauen, Gärtnern beim Fischerhaus, Waffen bauen, Gerüstbau mit Schnitzen, Schwitzhütte bauen und eine Schatzsuche mit Schnitzeljagd.

Mittags gab es dann eine Grillerei am Lagerfeuer mit verschiedenen Würsteln und Steckerlbrot. Eben einfach und zugleich gut.

Gestärkt gingen wir so in den Nachmittag wo noch die finalen Arbeiten an der Station erledigt wurden. Steinschleudern und Rammbock wurden fertiggestellt, das Gerüst mit Rutsche installiert, die letzten Sträucher beim Fischerhaus geschnitten, der Schatz gefunden, der Ofen fertiggestellt und die Schwitzhütte eingeheizt.

Sodann gab es noch eine Vorführung verschiedener Stationen. Die Pizza die aus dem Lehm Ofen kam wurde aufgeteilt, aus der Feldsauna dampfte es und ein Highlight stand auch noch an. Unser starker Chipsi trat gegen den Rammbock an. Lauter Jubel machte sich breit und der Rammbock rollte an. Chipsi konnte gut dagegen halten doch am Ende gewannen doch die vielen Burschen mit ihrem Rammbock gegen die bitterböse Kampfmaschine Chipsi.

Nach den Vorführungen konnte jeder noch herumschauen und alle Stationen begutachten und ausprobieren ehe sich alle das Maxglaner „M“ tätowieren ließen. Auch gemeinsames aufräumen gehörte natürlich dazu, denn Zusammenhalt ist schließlich ein wichtiger Punkt. Viele Hände – rasches Ende! So hatten wir noch Zeit gemeinsame Spiele mit Seilen zu machen. Abschließend traten wir wieder alle beim Fahnenmasten an, gratulierten dem lieben Herbert noch zum Geburtstag und beendeten zwei wunderbare Tage unter Männern!