GuSp-Sommerlager Dornbirn 2018

GuSpSommerlager ·  · 14.07.2018 ·  ,

Auch heuer verbrachten wir ein abenteuerliches Sommerlager – diesmal am Zanzenberg in Dornbirn, Vorarlberg.

Das westlichste Bundesland Österreichs hat viel Abwechslungsreiches zu bieten. So nutzten wir die Möglichkeit, einen ganzen Tag im Gebirge zu verbringen: Über den Karren (ein Berg!) wanderten wir bis zur Rappenlochschlucht, wo wir die heißersehnte Abkühlung in der Dornbirner Ach genossen. Einigen war diese Wanderung jedoch zu wenig, sie erklommen auch den Gipfel des Karrens. Dort bot sich eine fantastische Aussicht über Dornbirn und Bregenz. Die Nacht verbrachten wir im kleinen Bergdorf Ebnit, wo wir in unseren Schlafsäcken unter freiem Himmel schliefen.

Dornbirn lernten wir bei der privaten Stadtführung von Antonias Mutter, sowie bei einer Stadtrallye kennen. Bei dieser wurden u.a. Passanten dazu befragt, warum Pfadfinderinnen und Pfadfinder wichtig für die Gesellschaft sind. Auch beim Public Viewing vom Fußball-WM-Halbfinale am Dornbirner Stadtplatz waren wir live dabei. Kurzzeitig gab es zwei verfeindete Gruppen bei den GuSp: Team Belgien gegen Team Frankreich, das letztendlich als Sieger hervorging.

Der traditionelle Hike fand natürlich auch statt. Das Ziel war jedoch nicht unser Lagerplatz, sondern das „Hilti Loch“: Dort war danach noch Zeit zum Jausnen und Baden gehen. Am Abend besuchten wir die Schattenburg, das Wahrzeichen von Feldkirch.

Am Sonntag nahmen wir am Gottesdienst in Dornbirn teil und gingen baden – im Schwimmbad und in der Dornbirner Ach.

Als krönenden Abschluss gab es die sehnlichst erwartete Verleihung von vielen Halstüchern, Spezialabzeichen und 2. Klassen. Drei GuSp legten sogar die aufwändige 1. Klasse fertig ab: Wir gratulieren Ida, Michi und Elias!

 

Unser Lagerplatz

Wenn wir den Lagerplatz betreten, sehen wir gleich ein großes Holzhaus. In dem Holzhaus befinden sich Duschen und Toiletten. Außen an der Wand hängen zwei wichtige Plakate: die Programmliste und die Stempelliste. Parallel zu dem Haus befindet sich eine selbstgemachte Essensstelle. Rechts daneben sind fünf Zelte. Davon sind vier Kinderzelte und eins ein Leiterzelt. Zwischen den Zelten ist eine Wasserstelle, wo wir auch unser Geschirr abwaschen können. Links fast hinter dem Holzhaus befindet sich eine Feuerstelle, die sehr groß ist. So können wir uns alle darum versammeln. Rechts in der Ecke sind zwei Holzhäuser. Im einen befindet sich ein Holzlager, im anderen ist eine Müllsammelstelle und eine Vorratsstelle. Ganz hinten sind noch Kitzbüheler Pfadfinder, dich auch hier ihr Sommerlager verbringen. Wir finden unseren Lagerplatz sehr cool.

– Jakob Luger (Sp)

 

Stadtführung Dornbirn
Gleich nach dem Frühstück gingen wir von unserem Lagerplatz am Zanzenberg los nach Dornbirn. Als wir im Zentrum der Stadt ankamen, erwartete uns eine nette ältere Frau, die uns durch die Stadt führte. Zuerst gingen wir vor die Kirche Dornbirns, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Als wir uns ein kleines Stück auf die Seite bewegten, bemerkten wir, dass der Turm nicht an der Kirche angebaut war, sondern danebenstand. Die Frau erklärte uns, dass dies so sei, weil der Turm viel älter als die Kirche ist. Danach ging es weiter zum sogenannten ‚Roten Haus‘. Das heißt so, weil das Holz an der Außenseite mit Ochsenblut konserviert wurde. Weiter gingen wir zur Hauptstraße Dornbirns. Von dort aus bewegten wir uns weiter zum alten Bürgermeisterhaus. Neben diesem steht eine Statue vom 1. Bürgermeister der Stadt. An vorletzter Stelle wanderten wir zu einem der beiden Mammutbäume in Dornbirn: Dieser war gigantisch groß, man sah ihn schon von weitem! Zu guter Letzt gingen wir schließlich zur Musikschule, die ein großes, von der Sonne erhelltes Glasfenster mit einer Abbildung Dornbirns hat. Als alles abgeschlossen war, gingen wir noch in die Kirche und schließlich zurück auf den Zanzenberg in unser Lager.

– Jakob Gaberscik (Sp)

 

Wanderung
Am Montag machten wir eine Wanderung. Wir gingen in eine Schlucht. Nach gefühlten 10 Stunden kamen wir in der Schlucht an. Es war sehr cool dort: Wir sprangen aus 3 – 4 Metern in das Wasser. Danach warteten wir ca. 1 Stunde auf den Bus. Das war der perfekte Moment zum Ablegen. Wir grillten und übernachteten auf einer Wiese.

– Flo Lindner & Jonathan (Sp)